Brückenübergang Eistlibach
BRÜCKENÜBERGANG EISTLIBACH ST. NIKLAUSEN
Der durch das Unwetter im Jahr 2005 weggerissene Brückenübergang über den Eistlibach wurde im Sommer/Herbst 2025 neu erstellt. An das Projekt "Eistlibach-Querung" haben die Obwaldner Wanderwege einen Beitrag aus dem Zanolla-Fonds geleistet.
NEUBAU BRÜCKENÜBERGANG EISTLIBACH
Auf der Wanderwegroute Schild-Unterlachen-Kleinstalden-Storegg wurde beim verheerenden Unwetter im Jahr 2005 die Wanderwegbrücke über den Eistlibach weggeschwemmt. Seither führte der Wanderweg direkt durch das Bachbett und über die seitlich bis auf den Fels erodierten Uferböschungen, welche mit provisorischen Massnahmen einigermassen begehbar gemacht wurden. Die Querung des Eistlibaches war so nicht mehr für alle Wanderfreunde möglich und es mussten bauliche Massnahmen getroffen werden, damit der Wanderweg wieder durchgängig begehbar wird.
Zur Verbesserung der Situation wurden verschiedene Varianten geprüft. Beim nun realisierten Projekt wird der Eistlibach bei einer natürlichen Verengung ca. 70 m weiter bachabwärts vom ehemaligen Brückenstandort mit einer neuen Wanderwegbrücke gequert. Die neue Linienführung des Wanderwegs beträgt ca. 110 m und die bisherige Linienführung wurde auf einer Länge von 90 m aufgehoben.
Der neue Brückenübergang wurde mit einer Stahlkonstruktion erstellt. Das anschliessende steile Gelände auf der Südseite der Brücke kann über Stahltreppen mit insgesamt 72 Stufen bequem begangen werden.
Die neue Verbindung stellt für Wanderinnen und Wanderer eine bedeutende Verbesserung der attraktiven Wegstrecke zwischen St. Niklausen und dem Storeggpass dar.