Eröffnungswanderung zur GV: Dem Ufer entlang von Sarnen nach Giswil
Vom Bahnhof in Sarnen gelangen wir auf dem kürzesten Weg an den Sarnersee im Seefeld. Der durch die Bauarbeiten für den Hochwasser-Entlastungsstollen lange gesperrte Wegabschnitt wird im Frühling 2026 wieder eröffnet. Und so können wir auf der gesamten Strecke bis ins Zollhaus entlang dem Ufer wandern. Einen kurzen Wegabschnitt folgen wir der Kleinen Melchaa und gelangen anschliessend zum Apéro am Tagungsort im Hotel Restaurant Bahnhof in Giswil.
Eröffnungswanderung zur GV: Aussichtsreiche Frühlingswanderung über dem Sarnersee
Von Sarnen wandern wir der Sarner Aa entlang Richtung Kirchhofen. Von dort steigt der Weg an und führt uns durch Blumenweiden, Wälder und vorbei an Bauernhöfen hoch über Wilen und Oberwilen bis zum Steinibach. Durch den Auenwald der Giswiler Allmend wandern wir vorbei am Camping Giswil und anschliessend entlang dem Dreiwässerkanal zum Apéro am Tagungsort im Hotel Restaurant Bahnhof in Giswil.
Auf den Spuren der Kyburger und Habsburger
Wir starten beim Agrovision Burgrain und wandern am barocken Landschlösschen Kastelen, einem im Privatbesitz befindlichen Bijou, vorbei zur Ruine. Die im 13. Jahrhundert von den Kyburgern erbaute Burg ging 1264 an die Habsburger über und ist seit 1996 im Besitz eines Vereins. Die Ruine ist fachgerecht gesichert und begehbar. Mittagsrast ist auf einem schönen Platz mit Sitzgelegenheiten. Ab Schötz wandern wir der Wigger entlang. Beim Mülihof Alberswil könnten wir eine historische Kraftwerksanlage bestaunen. St. Blasius ist eine beliebte Hochzeitskapelle und liegt auf einem Moränenhügel. Zurück in Burgrain gibt es Kaffee und etwas Süsses. Das Postauto fährt um 15:05h. Sarnen an um 16:24h.
Leichte Genusstour von Giswil nach Sachseln
Der Anfang der Wanderung führt uns durch das Giswiler Industriegebiet im Gorgen. Bevor wir über die Kleine Melchaa wandern und damit Sachsler-Boden beschreiten, besichtigen wir den 70'000 m³ fassenden Sammler mit Holzrückhalterechen. Dann steigen wir zum Unter Melchboden auf, ein unbekannter Aussichtspunkt von besonderem Reiz. Auf und ab, auf teils unbekannten Wegen, gelangen wir zum Seeweg in Ewil. Beim Maienbachdelta machen wir Mittagshalt, bevor wir Richtung Buoholz und Edisried weiterwandern. Einige Informationen über das Unwetter von 1997 und die getroffenen Massnahmen zeigen die positiven Veränderungen betreffend Bachverlegung und Sicherheit der Wohnzonen. Der Schlussweg = Genuss pur.
Frühlingswanderung Kaiserstuhl-Chäppeli-Lungern
Diese gemütliche Frühlingswanderung führt uns ab Kaiserstuhl dem Lungerersee entlang nach Obsee. Dem alten Brünigweg folgend, steigen wir eine kurze Stufe hinauf zur Letzi und wandern über das Balmi zur Burgkapelle. Nach einem kurzen Abstieg erreichen wir den Bahnhof in Lungern, wo unsere Tour endet.
Unterwegs entdecken wir zahlreiche Spuren und Zeugnisse vergangener Zeiten – etwa den «Wandernden See», Relikte aus der Römerzeit oder die Entwicklung des Verkehrswegs über den Brünig.
Von Hallwil zum Flug SR306 und zur Aargauer Rigi
Die Wanderung von Hallwil nach Dürrenäsch führt an der Gedenkstätte des Absturzes der SR306 vom 4. September 1963 vorbei. Wir wandern über gute Pfade mit schönem Blick auf das Seetal der «Aargauer Rigi» entgegen. Mittagsrast halten wir bei der Birrwiler Waldhütte. Der Reinacher Homberg respektive die Hochwacht ist unser Ziel. Wir steigen auf die 17 m hohe Turmplattform und geniessen den Rundblick von den Westalpen bis zum Säntis und weiter auf die Jurahügelzüge. Das aargauische Oberwynental, das luzernische Michelsamt, der Hallwiler- und Baldeggersee liegen uns zu Füssen. Jetzt folgt der Abstieg zum Bahnhof Beinwil am See. Die S9 fährt um 15:02 Uhr in Richtung Luzern. Um 16:24 Uhr treffen wir in Sarnen ein.
Frühlings-Panoramawanderung Thunersee
Die Wanderung beginnt am Bahnhof Thun. Bei der unteren Schleusenbrücke überqueren wir die Aare und folgen der Uferpromenade. In einem leichten Aufstieg gelangen wir zum Wald bei Hünibach. Es folgt ein stetiges Auf- und Ab des Weges mit wechselnden Aussichten über den Thunersee und die majestätischen Berner Alpen im Hintergrund. Zwischen Aeschlen und Sigriswil überqueren wir auf der Panoramabrücke die Guntenbachschlucht. Nach dem Abstieg nach Gunten fahren wir mit dem Schiff über den Thunersee via Spiez nach Thun.
Rundwanderung von Menzingen zum Gubel
Nach einem Kaffee in Menzingen wandern wir via Bachmüli und einem «Hohlweg» zum höchsten Punkt der Rundwanderung. Wir geniessen eine fantastische Sicht auf Menzingen, Albis, Horgenberg und den Zürichsee. Bei Fürschwand können wir der kleinen Kapelle mit den drei heiligen Frauen einen Besuch abstatten. Am Aussichtsweg weiter zum Gubel kommen wir an einer alten, mächtigen Linde vorbei. Auf dem markanten Hügel steht das 1851 gegründete Kloster Maria Hilf. Auf dem Gubel geniessen wir das Picknick oder kehren zum Mittagessen ein. Entlang des Kreuzweges gelangen wir hinunter nach Menzingen. Der Bus fährt um 15:02 Uhr in Richtung Zug ab. Mit der Bahn erreichen wir Sarnen um 16:34 Uhr.
Dem Jura entlang - Teil 7 und Abschluss
Der Jura: Eine vielfältige Landschaft aus Kalkstein-Felswänden, offenen Weiden, Buchen- und Tannenwäldern und vielen weiteren spannenden Landschaftselementen. Jeweils in drei Tagesetappen durchstreifen wir diese Vielfalt von Ost nach West bis an den Genfersee. Nun steht schon der Teil 7 an, mit den drei Schlussetappen, die uns vom Lac de Joux über den Col du Marchairuz raus aus dem Jura durch die Weinberge von Mont-sur-Rolle an das Ufer des Genfersees bringen. Die letzte Tagesetappe ist lange, lässt sich aber auch mit ÖV abkürzen. Wir feiern die Ankunft nach 20 Tagesetappen von Wildegg (AG) bis nach Rolle (VD) mit einem Nachtessen am Genfersee.
Vom See auf den Vitznauerstock
Ab dem Schiffssteg / Bushaltestelle Vitznau wandern wir durch das Dorf Richtung Rüti und weiter durch den Brustwald über Sankt Antöni zum Fälmissattel. Mit dem herrlichen Blick auf den Vierwaldstättersee erreichen wir bald den Vitznauerstock. Der Abstieg über den bewaldeten Grat bis zur Bergstation Wissifluh ist leicht zu gehen. Dort nehmen wir das kleine Seilbähnli bis ins Dorf Vitznau. Nach kurzem Weg erreichen wir wieder die Bus-/Schiffstation.
Von St. Joder über den Wellenberg
Die St. Joder-Kapelle steht markant auf dem Altzellerberg. Der Wellenberg gelangte zu nationaler Bedeutung aufgrund der Absicht, im Inneren ein Endlager für radioaktive Abfälle zu errichten. Wir wandern zum Eggeligrat hoch und geniessen einen schönen Ausblick auf die Bergkette vom Titlis bis zum Stanserhorn und weiter. Bei der Alp Wellenberg machen wir Mittagspause. Auf einem steilen Weg geht es hinunter nach Bettelrüti. Hier hatte sich 1547 – 1559 Bruder Konrad Scheuber als Einsiedler niedergelassen. Im Juli 1700 wurde die Kapelle eingeweiht. Durch Wald und über Wiesen gelangen wir nach einem kurzen Anstieg wieder nach St. Joder.
Auf geheimnisvollen Wegen hoch zum Mythen
Von Schwyz aus lassen wir uns mit einem Taxi zur Haggenegg fahren. Dieser Ort ist der höchste Punkt des Schweizer Jakobsweges und hier befindet sich eine schön renovierte Kapelle. Die Wanderung hinter dem Kleinen Mythen führt durch mystische Wälder vorbei an der Alpwirtschaft Zwüschet Mythen bis zur Holzegg. Von dort steigt der Weg steil an auf den Gross Mythen. Oben auf dem Gipfel angekommen, bietet sich uns bei gutem Wetter eine wunderbare Weitsicht. Bis zur Holzegg steigen wir auf demselben Weg wieder ab und wandern anschliessend hoch zur Rotenflue. Von dort fahren wir gemütlich mit der Seilbahn talwärts.
Über die Musenalp zum Rinderbühl
Von der Bergstation Niederrickenbach führt der Weg gemächlich via Bleiki zum Aussichtsberg Musenalp. Dort legen wir eine gemütliche Pause im Alpbeizli ein. Von der Musenalp geht es wieder leicht hinunter zur Bärenfalle. Weiter geht es dem schönen Weg über Tannibühl und Twäregg entlang bis zur Bergstation Rinderbühl, wo wir die Seilbahn hinunter nach Emmetten nehmen.
Von Gfellen über die Schrotenegg zur Lütholdsmatt
Mit dem Postauto fahren wir ab Sarnen über den Glaubenberg bis zum Restaurant Gfellen. Nach der kurzen Kaffeepause führt unsere Wanderung zuerst gemächlich zur Alp Brüederemättli. Bei der alten, schlichten Kapelle gibt es allerlei Geschichtliches zu erzählen. Weiter geht es durch Wald und Weiden über die Alpen Risch, Unter und Ober Loueberg zur Schrotenegg, dem höchsten Punkt unserer Wanderung. Hier geniessen wir bei der Mittagsrast die gute Aussicht übers Entlebuch weit ins Mittelland. Danach geht es weiter Richtung Lütoldsmatt, wo uns ein Bus zum Bahnhof Alpnach Dorf abholen wird.
Durch das Surenental zur Blackenalp und zurück
Die Wanderung starten wir bei der Talstation Fürenalp in Richtung Surenental. Nach etwa 30 Minuten wechseln wir auf die südliche Uferseite der Engelberger Aa und wandern talaufwärts weiter. Der Weg führt stetig bergauf. Auf der rechten Seite ist der Gross Spannort präsent. Mehr oder weniger entlang des Stierenbaches erreichen wir die Blackenalp, wo wir eine grössere Pause einlegen. Zurück nehmen wir bis zum Stäuber denselben Weg. Dort wandern wir auf der rechten Talseite entlang des Stierenbaches, am Stäfeli vorbei, zurück zum Ausgangspunkt.
Gratwanderung vom Niederhorn nach Habkern
Schon die Fahrt mit der Seilbahn ab Beatenberg auf das Niederhorn wird ein unvergesslicher Panorama-Leckerbissen. Von dort starten wir unsere Gratwanderung zum Burgfeldstand, weiter zum Gemmenalphorn und zum Punkt 1771. Die ganze Strecke ist atemberaubend und die Rundsicht vom Feinsten.
Vom Punkt 1771 verläuft dann der Abstieg via Bäreney, Brändlisegg in einer einmaligen Moor- und Heidelandschaft und über Frühlingswiesen nach Habkern. Ab hier reisen wir mit dem Postauto und der Bahn heimwärts.
Über die neue Hängebrücke beim Steibi
Ab Bahnhof Giswil führt der Weg bis zum Pfedli der Laui entlang. Vorbei an der Schlegelsäge fängt es an zu steigen. Der Weg dem Altibach entlang ist dank den Tafeln mit kulturellen Beiträgen aus alten Zeiten sehr lehrreich. Ein kurzer Abstecher führt uns durch einen Tunnel. Nach der neuen Steibi-Hängebrücke und über einige Stufen, erreichen wir die Sakramentskapelle, wo wir Mittagsrast machen und die Geschichte der Kapelle hören. Dann folgt der Abstieg nach Kaiserstuhl, mit Blick auf den blauen Lungerersee. Wer die Wanderung abkürzen möchte, kann mit der Zentralbahn zurück nach Giswil fahren. Für jene, die weiterwandern möchten, führt der Weg über den Jakobsweg nach Giswil.
Bergfrühling auf Melchsee Frutt
Wir besammeln uns bei der Talstation Stöckalp und fahren gemeinsam zur Melchsee-Frutt. Anschliessend wandern wir zum Bonistock und kommen hoffentlich in den Genuss von vielen blühenden Blumen auf den Bergwiesen. Via Chringen gelangen wir zur Tannalp und zum Tannalpsee. Auf der Strecke vom Tannalpsee zur Erzegg sind noch Vertiefungen und höhlenartige Klüfte zu erkennen. Um das Jahr 1417 wurde hier Eisenerz abgebaut. Bei der Mittagsrast auf der Erzegg geniessen wir die Aussicht über die Berner Alpen und die schöne Frutt-Gegend. Nach dem Abstieg zum Distelboden und dem Melchsee entlang erreichen wir das Dörfli Melchsee-Frutt. Beim Posthuis schliessen wir die Wanderung ab und fahren anschliessend individuell ins Tal zurück.
20. Wandernacht rund um den Sarnersee
JUBILÄUM: Es ist faszinierend und romantisch, eine ganze Nacht unterwegs zu sein! Die Wanderung ist ideal für ÖV-Reisende, mit Anschluss an die ersten Morgen-Züge der Zentralbahn. Zum 20. Mal führen die Schweizer Wanderwege eine Wandernacht durch. Unser Wanderangebot weist wenige Höhenmeter auf, ist dafür in der Länge herausfordernd. Die vielen Schönheiten der Natur erleben wir beim Vorbeigehen an Bächen, durch Wälder, dem See entlang. Einzigartig ist die Spiegelung des Mondes im Sarnersee. In der Stille der Landschaft erleben wir, wie ein Tag zu Ende geht und bald wieder im schönsten Glanze und hellwerdendem Lichte erwacht. Dann beginnen die Vögel zu zwitschern. Zum Abschluss eine Abkühlung im Sarnersee?
Das Melchtal aus der Vogelperspektive: Der Huetstock
Mächtig thront der Huetstock über dem Melchtal. Von Sarnen her wirkt der höchste Gipfel des Melchtaler «Dreigestirns» unnahbar. Dank der Übernachtungsmöglichkeit in der Alphütte Oberwend lässt sich der Huetstock verhältnismässig gut begehen. Am ersten Tag beginnen wir unsere Tour auf der Stöckalp mit einem halbtägigen Einlaufen bis zur Alphütte Oberwend. Für das Nachtessen ist gesorgt. Am zweiten Tag geht es im Schatten des Huetstocks gleich steil bergan über die Vorstegg zum Zahm Geissberg und weiter über zwei Kletterpassagen zum Huetstock. Dort geniessen wir bei hoffentlich gutem Wetter ein frühes Mittagessen und die schier endlose Weitsicht. Bis zur Vorstegg steigen wir denselben Weg talwärts. Via Nünalp wandern wir zum Ziel auf der Fomatt. Anschliessend fahren wir mit dem Taxi ins Melchtal.
Aus dem Talboden auf den Bitzistock
Ab Bahnhof Engelberg wandern wir über Gerschnialp via Pfaffenwand nach Trübsee hoch. Weiter geht es dem östlichen Ufer des Trübsees entlang zum Bitzistock. Vorgesehen ist, dass wir dort die Mittagspause einlegen. Der Abstieg führt vorbei an einem kleine Felsenloch mit Durchblick ins Tal. Weiter wandern wir hinunter nach Untertrübsee und zurück zu unserem Ausgangspunkt am Bahnhof Engelberg.