Dem Jura entlang - Teil 7 und Abschluss
Der Jura: Eine vielfältige Landschaft aus Kalkstein-Felswänden, offenen Weiden, Buchen- und Tannenwäldern und vielen weiteren spannenden Landschaftselementen. Jeweils in drei Tagesetappen durchstreifen wir diese Vielfalt von Ost nach West bis an den Genfersee. Nun steht schon der Teil 7 an, mit den drei Schlussetappen, die uns vom Lac de Joux über den Col du Marchairuz raus aus dem Jura durch die Weinberge von Mont-sur-Rolle an das Ufer des Genfersees bringen. Die letzte Tagesetappe ist lange, lässt sich aber auch mit ÖV abkürzen. Wir feiern die Ankunft nach 20 Tagesetappen von Wildegg (AG) bis nach Rolle (VD) mit einem Nachtessen am Genfersee.
Vom See auf den Vitznauerstock
Ab dem Schiffssteg / Bushaltestelle Vitznau wandern wir durch das Dorf Richtung Rüti und weiter durch den Brustwald über Sankt Antöni zum Fälmissattel. Mit dem herrlichen Blick auf den Vierwaldstättersee erreichen wir bald den Vitznauerstock. Der Abstieg über den bewaldeten Grat bis zur Bergstation Wissifluh ist leicht zu gehen. Dort nehmen wir das kleine Seilbähnli bis ins Dorf Vitznau. Nach kurzem Weg erreichen wir wieder die Bus-/Schiffstation.
Von St. Joder über den Wellenberg
Die St. Joder-Kapelle steht markant auf dem Altzellerberg. Der Wellenberg gelangte zu nationaler Bedeutung aufgrund der Absicht, im Inneren ein Endlager für radioaktive Abfälle zu errichten. Wir wandern zum Eggeligrat hoch und geniessen einen schönen Ausblick auf die Bergkette vom Titlis bis zum Stanserhorn und weiter. Bei der Alp Wellenberg machen wir Mittagspause. Auf einem steilen Weg geht es hinunter nach Bettelrüti. Hier hatte sich 1547 – 1559 Bruder Konrad Scheuber als Einsiedler niedergelassen. Im Juli 1700 wurde die Kapelle eingeweiht. Durch Wald und über Wiesen gelangen wir nach einem kurzen Anstieg wieder nach St. Joder.
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Auf geheimnisvollen Wegen hoch zum Mythen
Von Schwyz aus lassen wir uns mit einem Taxi zur Haggenegg fahren. Dieser Ort ist der höchste Punkt des Schweizer Jakobsweges und hier befindet sich eine schön renovierte Kapelle. Die Wanderung hinter dem Kleinen Mythen führt durch mystische Wälder vorbei an der Alpwirtschaft Zwüschet Mythen bis zur Holzegg. Von dort steigt der Weg steil an auf den Gross Mythen. Oben auf dem Gipfel angekommen, bietet sich uns bei gutem Wetter eine wunderbare Weitsicht. Bis zur Holzegg steigen wir auf demselben Weg wieder ab und wandern anschliessend hoch zur Rotenflue. Von dort fahren wir gemütlich mit der Seilbahn talwärts.
Über die Musenalp zum Rinderbühl
Von der Bergstation Niederrickenbach führt der Weg gemächlich via Bleiki zum Aussichtsberg Musenalp. Dort legen wir eine gemütliche Pause im Alpbeizli ein. Von der Musenalp geht es wieder leicht hinunter zur Bärenfalle. Weiter geht es dem schönen Weg über Tannibühl und Twäregg entlang bis zur Bergstation Rinderbühl, wo wir die Seilbahn hinunter nach Emmetten nehmen.
Von Gfellen über die Schrotenegg zur Lütholdsmatt
Mit dem Postauto fahren wir ab Sarnen über den Glaubenberg bis zum Restaurant Gfellen. Nach der kurzen Kaffeepause führt unsere Wanderung zuerst gemächlich zur Alp Brüederemättli. Bei der alten, schlichten Kapelle gibt es allerlei Geschichtliches zu erzählen. Weiter geht es durch Wald und Weiden über die Alpen Risch, Unter und Ober Loueberg zur Schrotenegg, dem höchsten Punkt unserer Wanderung. Hier geniessen wir bei der Mittagsrast die gute Aussicht übers Entlebuch weit ins Mittelland. Danach geht es weiter Richtung Lütoldsmatt, wo uns ein Bus zum Bahnhof Alpnach Dorf abholen wird.
Durch das Surenental zur Blackenalp und zurück
Die Wanderung starten wir bei der Talstation Fürenalp in Richtung Surenental. Nach etwa 30 Minuten wechseln wir auf die südliche Uferseite der Engelberger Aa und wandern talaufwärts weiter. Der Weg führt stetig bergauf. Auf der rechten Seite ist der Gross Spannort präsent. Mehr oder weniger entlang des Stierenbaches erreichen wir die Blackenalp, wo wir eine grössere Pause einlegen. Zurück nehmen wir bis zum Stäuber denselben Weg. Dort wandern wir auf der rechten Talseite entlang des Stierenbaches, am Stäfeli vorbei, zurück zum Ausgangspunkt.
Gratwanderung vom Niederhorn nach Habkern
Schon die Fahrt mit der Seilbahn ab Beatenberg auf das Niederhorn wird ein unvergesslicher Panorama-Leckerbissen. Von dort starten wir unsere Gratwanderung zum Burgfeldstand, weiter zum Gemmenalphorn und zum Punkt 1771. Die ganze Strecke ist atemberaubend und die Rundsicht vom Feinsten.
Vom Punkt 1771 verläuft dann der Abstieg via Bäreney, Brändlisegg in einer einmaligen Moor- und Heidelandschaft und über Frühlingswiesen nach Habkern. Ab hier reisen wir mit dem Postauto und der Bahn heimwärts.
Über die neue Hängebrücke beim Steibi
Ab Bahnhof Giswil führt der Weg bis zum Pfedli der Laui entlang. Vorbei an der Schlegelsäge fängt es an zu steigen. Der Weg dem Altibach entlang ist dank den Tafeln mit kulturellen Beiträgen aus alten Zeiten sehr lehrreich. Ein kurzer Abstecher führt uns durch einen Tunnel. Nach der neuen Steibi-Hängebrücke und über einige Stufen, erreichen wir die Sakramentskapelle, wo wir Mittagsrast machen und die Geschichte der Kapelle hören. Dann folgt der Abstieg nach Kaiserstuhl, mit Blick auf den blauen Lungerersee. Wer die Wanderung abkürzen möchte, kann mit der Zentralbahn zurück nach Giswil fahren. Für jene, die weiterwandern möchten, führt der Weg über den Jakobsweg nach Giswil.
Bergfrühling auf Melchsee Frutt
Wir besammeln uns bei der Talstation Stöckalp und fahren gemeinsam zur Melchsee-Frutt. Anschliessend wandern wir zum Bonistock und kommen hoffentlich in den Genuss von vielen blühenden Blumen auf den Bergwiesen. Via Chringen gelangen wir zur Tannalp und zum Tannalpsee. Auf der Strecke vom Tannalpsee zur Erzegg sind noch Vertiefungen und höhlenartige Klüfte zu erkennen. Um das Jahr 1417 wurde hier Eisenerz abgebaut. Bei der Mittagsrast auf der Erzegg geniessen wir die Aussicht über die Berner Alpen und die schöne Frutt-Gegend. Nach dem Abstieg zum Distelboden und dem Melchsee entlang erreichen wir das Dörfli Melchsee-Frutt. Beim Posthuis schliessen wir die Wanderung ab und fahren anschliessend individuell ins Tal zurück.
20. Wandernacht rund um den Sarnersee
JUBILÄUM: Es ist faszinierend und romantisch, eine ganze Nacht unterwegs zu sein! Die Wanderung ist ideal für ÖV-Reisende, mit Anschluss an die ersten Morgen-Züge der Zentralbahn. Zum 20. Mal führen die Schweizer Wanderwege eine Wandernacht durch. Unser Wanderangebot weist wenige Höhenmeter auf, ist dafür in der Länge herausfordernd. Die vielen Schönheiten der Natur erleben wir beim Vorbeigehen an Bächen, durch Wälder, dem See entlang. Einzigartig ist die Spiegelung des Mondes im Sarnersee. In der Stille der Landschaft erleben wir, wie ein Tag zu Ende geht und bald wieder im schönsten Glanze und hellwerdendem Lichte erwacht. Dann beginnen die Vögel zu zwitschern. Zum Abschluss eine Abkühlung im Sarnersee?
Das Melchtal aus der Vogelperspektive: Der Huetstock
Mächtig thront der Huetstock über dem Melchtal. Von Sarnen her wirkt der höchste Gipfel des Melchtaler «Dreigestirns» unnahbar. Dank der Übernachtungsmöglichkeit in der Alphütte Oberwend lässt sich der Huetstock verhältnismässig gut begehen. Am ersten Tag beginnen wir unsere Tour auf der Stöckalp mit einem halbtägigen Einlaufen bis zur Alphütte Oberwend. Für das Nachtessen ist gesorgt. Am zweiten Tag geht es im Schatten des Huetstocks gleich steil bergan über die Vorstegg zum Zahm Geissberg und weiter über zwei Kletterpassagen zum Huetstock. Dort geniessen wir bei hoffentlich gutem Wetter ein frühes Mittagessen und die schier endlose Weitsicht. Bis zur Vorstegg steigen wir denselben Weg talwärts. Via Nünalp wandern wir zum Ziel auf der Fomatt. Anschliessend fahren wir mit dem Taxi ins Melchtal.
Aus dem Talboden auf den Bitzistock
Ab Bahnhof Engelberg wandern wir über Gerschnialp via Pfaffenwand nach Trübsee hoch. Weiter geht es dem östlichen Ufer des Trübsees entlang zum Bitzistock. Vorgesehen ist, dass wir dort die Mittagspause einlegen. Der Abstieg führt vorbei an einem kleine Felsenloch mit Durchblick ins Tal. Weiter wandern wir hinunter nach Untertrübsee und zurück zu unserem Ausgangspunkt am Bahnhof Engelberg.
Zur Voralphütte im Göschenertal
Vom Parkplatz an der Göscheneralpstrasse wandern wir bergwärts durch den Wald. Bereits nach wenigen Wandermetern öffnet sich der Blick ins Voralptal. In leichter Steigung geht es weiter zur Alp Horenfelli. Von hier ist bereits die Voralphütte zu sehen. Entlang der Voralpreuss führt unser Weg durch den Sunnig Bodmen zur Alp Flachensteinen, von wo aus wir über den etwas steileren Schlussaufstieg zur Voralphütte gelangen. Nach der Mittagsrast folgen wir demselben Weg talwärts bis zum Parkplatz.
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In zwei Tagen rund um das Brünig-Haupt
Am ersten Tag steigen wir von der Stöckalp Richtung Rehboden zur Sachsler Alp Stepfen auf und weiter nach Innenbach. Beim Fruttloch ist der Blick Richtung nördliches Sarneraatal offen und der Weg zur Wandelen leicht ansteigend. Beim höchsten Punkt des ersten Tages geniessen wir die tolle 360-Grad Sicht, bevor wir zur Älggialp wandern.
Den zweiten Tag starten wir über das «Geisswägli» nach Seefeld und Abgschütz. Bei der Schutzhütte gibt es Informationen über den «Steinmanndli-Club»! Von hier geht es abwärts über Aastafel und den alten Fruttweg zurück zur Stöckalp.
Magicpass Wanderung von der Planplatte zur Melchsee-Frutt
Diese wunderschöne Höhenwanderung auf dem 4-Seen-Weg richtet sich speziell an Inhaberinnen und Inhaber des Magic Pass – selbstverständlich sind aber auch alle anderen herzlich willkommen. Mit den Bergbahnen Meiringen-Hasliberg gelangen wir bequem zu unserem Ausgangspunkt auf der Planplatten. Auf dem Höhenweg nach Tannalp geniessen wir die eindrucksvolle Aussicht ins Gental, auf die Berner Alpen und die Titliskette. Nach einer gemütlichen Stärkung im Restaurant Tannalp nehmen wir den letzten Abschnitt zur Bergstation Melchsee-Frutt unter die Füsse. Die Gondelbahn bringt uns zur Talstation Stöckalp.
Vom Glaubenberg zum Fürstei
Wir fahren mit Fahrgemeinschaften bis zur Passhöhe Glaubenberg. Hier beginnt unsere Wanderung meist durch Bergwälder bis zum Rickhubel. Nach einer kurzen Pause geht es weiter durch offene Landschaften zum Fürstei auf 2040 m ü. M. Da geniessen wir die prächtige Aussicht, bevor es abwärts geht durch Moorlandschaften und Alpweiden zum Sewenseeli. An diesem idyllischen Bergseeli mit seiner schönen Kapelle bleiben wir eine Zeit lang und geniessen die Ruhe. Nach einem kurzen Aufstieg zur Sewenegg führt unser Weg meist durch Fichten und Föhrenwälder zurück zum Glaubenbergpass.
Dem Grimselsee entlang
Diese eindrückliche Wanderung führt vom Grimsel Hospiz über die alte Staumauer bis zum Vorfeld des Unteraargletschers mit Sicht auf das Finsteraarhorn. Der Weg führt am Nordufer des Grimselsees durch eine wunderschöne Landschaft mit verschiedenen «Rundhöckern» und Moorbereichen, Kleinseen, Geländemulden und abgerundeten Felskuppen. Der Weg bietet eine einzigartige Flora und in der Mederlouwenen ist noch ein Rest eines grossen Arvenwaldes erlebbar. Der Rückweg führt auf derselben Route zurück.
Gipfeltour zum Brisen
Die Wanderung beginnt nach einer gemütlichen Luftseilbahnfahrt in Maria Rickenbach. Nach einer halben Stunde Gehzeit erreichen wir den Sessellift Haldigrat, welcher uns luftige 700 Höhenmeter weiter hochbringt. Beim Haldigrat beginnt unsere Wanderung auf den Brisen. Nach dem Gipfel suchen wir uns ein gemütliches Plätzchen für unsere Mittagsrast. Beim Abstieg gehen wir noch auf einen Kaffee ins Brisenhaus. Weiter geht es über Wiesen und durch Wald wieder Richtung Maria Rickenbach hinunter, von wo wir mit der Seilbahn ins Tal nach Dallenwil gondeln.
Von Engelberg zur Fürenalp
Ab Bahnhof Engelberg laufen wir durch das Dorf Richtung Ende der Welt, vorbei an der Lourdesgrotte zum Restaurant «Ende der Welt». Dort gestatten wir uns eine kurze Kaffeepause. Danach folgt der steile Aufstieg Richtung Oberzieblen und bald haben wir einen wunderbaren Blick über Engelberg und die noch vergletscherten Gipfel. Nach einem kurzen Halt auf der Alp Zieblen führt der Höhenweg entlang der Hahnenflanke durch Wald und Wiesen. Mit etwas Glück treffen wir auf Gämsen. Nach einem kurzen Abstieg auf die Klosteralp und dessen eigenem Kraftwerk Tagenstal steigt der Weg bergauf bis zur Fürenalp. Zurück ins Tal nehmen wir das Fürenalpbähnli und fahren anschliessend mit Bus zum Bahnhof Engelberg.
Dr grossä Schlierä naa obsi
Vom Bahnhof Alpnachstad geht es dem See entlang zur Mündung der Sarneraa in den Alpnachersee. Wir folgen der Aa bis zum Gruänsammler nahe der Mündung der Grossen Schlieren in die Sarneraa. Leicht aufwärts auf dem Weg folgend, erreichen wir Schoried. Da entfernt sich der Weg mehr oder weniger vom Bachlauf, Strassen und Wanderwege wechseln sich ab. Die Steigung nimmt zu und nach einem kurzen Abstieg erreichen wir das imposante Falhörnli. Jetzt geht es steil durch Wald und Weiden zum Nübrüechli. Nun haben wir die meiste Höhe überwunden und es geht gemächlicher Richtung Langis. Doch vorher schlängelt sich unser Weg dem noch jungen Bachlauf der Grossen Schlieren entlang und wir geniessen eine Erfrischung im Schwendi Kaltbad.
Sportliche Rundwanderung über den Hochstollen
Unsere Wanderung führt uns von der Melchsee Frutt am Blausee und Abgschütz vorbei zum Hochstollen. Wir geniessen eine wunderschöne Aussicht in die Bergwelt. Nun geht der Weg bergab zum Häägen, wo wir unsere Mittagspause einlegen. Frisch gestärkt wandern wir wieder bergwärts zur Planplatte. Der Weg geht etwas coupiert weiter. Bis zum Balmeregghoren bewältigen wir den letzten Anstieg dieser Wanderung. Der anschliessende Abstieg führt uns zurück zur Melchsee Frutt.
Rundwanderung vom Haldigrat zum Brisenhaus
Nach der Fahrt mit der Seilbahn wandern wir vom schmucken «Dörfli» Niederrickenbach der Fahrstrasse entlang zum Alpboden. Der Sessellift bringt uns bequem zum Haldigrat, wo wir nach einer kurzen Kaffeepause unsere Bergwanderung beginnen. Nach dem Aufstieg zum Lauistock geht es bereits wieder vorbei an Felsnasen abwärts zum Brisenhaus. Hier werden wir eine Zeit verweilen und uns bei prächtiger Aussicht stärken. Der Abstieg von hier ist einfach, es geht durch Alpweiden und vorbei an alten mächtigen Bergahorn-Bäumen dem Ausgangspunkt in Niederrickenbach entgegen.
Die Luft der freien Walser schnuppern
Die Walserwege entstanden durch die Auswanderung von Oberwalliser Bevölkerungsgruppen in andere Gegenden des Alpenbogens im 13./14. Jahrhundert. Während drei Tagen folgen wir einem kleinen Abschnitt dieses Weges im Bündnerland. Er führt uns auf wildromantischen Waldwegen vorbei am sprudelnden Averser Rhein und wilden Schluchten. Wir übernachten am 1. Tag in Innerferrera, wo wir mit einheimischen Spezialitäten verköstigt werden. Der 2. Tag führt uns an vielen kleinen Walser-Siedlungen vorbei bis zum Hotel Bergalga in Juppa (Avers). Am 3. Tag führt unser Weg über den Stallerberg nach Bivio, ein ehemaliger Handelsweg für Salz und Mehl.