Jahresberichte

Jahresbericht 2016 des Präsidenten

“Via est vita” lautet eine uralte Weisheit: “Der Weg ist Leben”. Entlang der Wege und Strassen entstanden Handel und wirtschaftliche Entwicklung. Die Römerstrasse von Windisch durchs Sarneraatal über Brünig – Grimsel – Eschental nach Rom zeugte lange vor der Überwindung des Gotthardpasses davon. Die Weisheit ist für unser Wanderwegnetz und seine gesundheitspolitische Bedeutung und die touristische Entwicklung noch heute aktuell. Das Wanderwegnetz und die Wanderungen von Einheimischen und Gästen tragen viel zur Lebensqualität und wirtschaftlichen Prosperität bei. Die Erneuerung des Wanderwegnetzes nach kantonalem Richtplan ist ein wichtiger Meilenstein von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung. Sie darf nicht wegen Partikularinteressen scheitern. Jeder und jede Einzelne ist sowohl im Privat- wie im öffentlichen Bereich auf Weg und Steg angewiesen. Deshalb ist die kantonsrätliche Genehmigung des vom Regierungsrat am 6. September 2016 erlassenen erneuerten kantonalen Richtplans für das Wanderwegnetz von grosser Bedeutung für die gesamte Bevölkerung.

Jahresbericht 2016 des Präsidenten


Jahresbericht 2016 des Wanderobmanns 

Haben wir die 1000-er Grenze geschafft? Nicht ganz, aber insgesamt 875 Wandernde haben 9083 Kilometer mit den Obwaldner Wanderwegen absolviert. An 39 Wanderungen, eingeschlossen Schneeschuhwanderungen, wurde unser vielseitiges Angebot genutzt. Die Wanderung auf dem Höhenweg der Gadmerdolomiten hat 54 und die Wanderung zum Kraftbrunnen auf Haldi 51 Wandernde angelockt. Lag es an der Attraktivität der Wanderungen, am schönen Wetter oder an den sympathischen Wanderleitern? Auch waren die Wanderungen mit begrenzter Personenzahl immer ausgebucht. Lohnenswert sind die Zweitageswanderungen. Da hat man richtig Zeit, die Kameradschaft zu pflegen und einander besser kennenzulernen. Eine Nacht in den Bergen, mit Sternenhimmel, Sonnenuntergang und Sonnenaufgang!
Zwei Wanderungen mussten kurzfrisitg angepasst werden, da die Wettersituation die geplante Route nicht zugelassen hat. Die Teilnehmenden lobten die Flexibilität der Wanderleiter. Vier Wanderungen, vor allem in der ersten Hälfte des Jahres, mussten wegen schlechtem Wetter und dem damit verbundenen Sicherheitsrisiko abgesagt werden.
Die Wanderlust bei den Schneeschuhwanderungen nimmt stetig zu. Dies ist erfreulich, können doch Anfänger und Fortgeschrittene mitmachen, auch ohne eigene Ausrüstung. Die Schneeschuhwanderungen sind im Schwierigkeitsgrad so angelegt, dass man die Tour ohne LVS (Lawinenverschüttetensuchgerät) absolvieren kann. Leider mussten drei von vier Schneeschuhwanderungen ohne Schnee, dafür aber bei prächtigem Wetter durchgeführt werden.
Eine Wandersaison mit vielen neuen und ebenso vielen langjährigen, treuen Wanderfreudigen motiviert uns zu neuen Herausforderungen.

Jahresbericht 2016 des Wanderobmanns

 

Jahresbericht 2016 des Technischen Leiters

Nach einem Fehlstart im Frühjahr zeigte sich das Wetter im Sommer und Herbst von der schönen Seite, was für die Wanderweg-Sanierer und Wegebauer gut ist. Die Motivation und Arbeitsleistung ist grösser, was bei unseren knappen Budgets ins Gewicht fällt. Unser Jahresthema 2016 «Hagdurchlässe wandergerecht gestalten» begleitete uns durchs ganze Arbeitsjahr. Am 15. April hatten wir in Lungern Dreharbeiten für einen SRF-Beitrag über „Frühlingsputz auf Wanderwegen“ zum Thema «Freiwilligenarbeit auf Wanderwegen». Der Beitrag wurde an der Tagesschau vom Sonntag 17. April ausgestrahlt.

Jahresbericht 2016 des Technischen Leiters